Hochwasserschutzverband Tullnerfeld-Nord

Aktuelles

Besichtigung der Hochwasserschutzanlagen

Auf Einladung des Donauhochwasserschutzverbandes Tullnerfeld Nord wurden am 31.03.2017 von den Mitgliedsgemeinden und Behördenvertretern alle Verbandsanlagen in den Bezirken Tulln und Korneuburg besichtigt.





Unter anderem wurde auch das Donaukraftwerk Greifenstein besucht. Dieses Kraftwerk ist eines der beiden Wasserkraftwerke, die im Verbandsgebiet liegen und das daher im Hochwasserfall zu einem der zentralen Brennpunkte wird.

Das Bestehen der Kraftwerke und der Anlagen des Verbandes bewirkt, dass der Hochwasserschutz für die Bevölkerung wesentlich verbessert werden konnte. Die Mitgliedsgemeinden des Verbandes, das Land NÖ. und der Bund haben seit dem Hochwasser 2013 rund 3 Millionen Euro in die zusätzliche Verbesserung der Anlagen investiert, unter anderem wurden in den Gemeinden Grafenwörth, Tulln und Stockerau Pumpwerke errichtet.

Obmann Bgm. Franz Dam und Geschäftsführer Johannes Sanda konnten das neue zentrale Überwachungssystem des Verbandes vorstellen, über die im Hochwasserfall die Steuerung der Anlagen vorgenommen werden kann.

Fotos: Land NÖ Abt. WA 3

Bezirksübergreifende Zusammenarbeit

Am 02.02.2017 fand in der Bezirksalarmzentrale Krems eine verbandsübergreifende Besprechung der Hochwasserschutzverbände der Bezirke Tulln, Korneuburg und Krems statt.



Thema dieser Veranstaltung war, dass man im Hochwassereinsatzfall die Pegelstände an den Dämmen vereinheitlicht. Diese Messdaten sollen dann den Bezirkskommanden der Feuerwehren zur Verfügung gestellt werden.

Diese Daten würden die Hilfskräfte im Einsatzfall unterstützen und die Dokumentation der Einsätze wesentlich erleichtern.

Das Land Niederösterreich prüft, ob diese Maßnahmen in den Förderungskatalog 2017 und 2018 in Abstimmung mit dem Bund aufgenommen werden.

Die Investitionsumme für der Wasserverband Tullnerfeld Nord ist mit Euro 350.000,00 inkl. Ust. veranschlagt


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